
Man muss einfach mal raus, wenn das Novemberwetter hier noch gut ist und man so eine Chance auf das eine oder andere interessante Bild hat. So oft passiert das hier in der Gegend nicht, dass sowohl die Lichtverhältnisse als auch der Nebel so stimmig sind, dass man halbwegs gute Bilder machen kann.
Zudem ist es auch wichtig, mal zu sehen, wie sich die hier eingesetzten Linsen bei Nebel verhalten. Vom 18-55 wusste ich das; das 2/90 habe ich noch nicht so oft in Gebrauch gehabt. Equipment ist immer so eine Sache: Man muss halt immer wieder ein bisschen damit herumspielen; dann kennt man die Sachen besser und weiß, was man davon erwarten kann. Hier ging es auch noch mal um das Zusammenspiel mit dem Sensor der T5 unter hiesigen Wetter- und Lichtbedingungen.


Das Ganze sieht natürlich anders aus, als wenn man bei offenem Wetter fotografiert. Aber seine Reize hat das Ganze trotzdem. Man muss allerdings auch ein bisschen in der Software nachhelfen, um an so etwas wie Grauwerte zu kommen, ohne dass es zu künstlich wirkt, was ich dann auch tat.

Zusätzlich kann man ja auch mal ähnliche Bilder in SW und Farbe ausarbeiten, wie oben zu sehen. Man kann so herausfinden, welche Variante besser in der Wirkung ist. Meine persönliche Präferenz liegt in diesen Fällen bei SW, aber das ist immer auch Geschmackssache.

Entstanden sind diese Bilder an einem Ort Namens Abbensen, das in der Nähe meines Wohnorts liegt. Wer sich in der hiesigen Gegend ein bisschen auskennt, weiß auch, wo genau das passiert ist.
Bei diesen Bildern ist mir dann auch aufgefallen, dass der Sensor meiner Kamera eine Reinigung brauchte. Wie meistens nach einem Trip in eine Gegend mit viel Strand.
Zu den EXIFS: Alle Bilder sind mit einer Fujifilm X-T5 entstanden. Als Objektive habe ist das Fujinon XF 2/90 und das alte 2,8-4/18-55 genutzt. Nacharbeit dann in Capture One.