
Wieder mal mit der GFX unterwegs, habe ich das Tischlertal im Harz noch einmal besucht, um dort ein paar Billder zu machen. Wozu sonst hat man die gute 100er von den Fujianern? Und ein kleiner Bokehtest hat ja auch was für sich, wenn die Motive sich dafür anbieten.
Sicher ist immerhin, dass mit dem 100-200er auch die 100 MP machbar sind und dass das Objektiv keine solche Mimose ist wie das 2,8/180er Pentcaonsix- Sonnar von Zeiss Jena, das eher schwierig zu fokussieren ist.
Aber machen wir mal weiter mit einem anderen Bild.

Das Bild oben war kein Bokehtest, sondern sollte Schärfentiefe haben. Voll abzublenden hat oft den Effekt, dass man in den Bereich der Beugungunschärfe gerät; die Bilder werden irgendwann sichtbar unschärfer. Ich konnte das z.B. bei meinen Pentax 645- Objektiven beobachten, aber hier bisher nicht. Trotzdem ist man doch ein bisschen vorsichtig; man will ja gute Bilder.

Trotz hellen Wetters kann man aus den Kameraeinstellungen herauslesen, dass die Waldgebiete im Harz recht dunkel sind; auch wenn die Bilder bei schönstem Sommerwetter entstanden sind.

Zur Technik: Als Kamera: Fujis GFX 100s mit 32-64 und 100-200. Nacharbeit in Capture One. Ein bisschen Nachschärfen, Farbkorrektur wo nötig und ein bisschen wurde an den Mikrokontrasten gefrickelt.