
Um auch mal herauszufinden, ob das Problem mit dem NOX- Sensor wieder auftritt, musste noch ein zweiter Ausflug stattfinden. Dieses Mal gab es außerdem die Gelgenheit, dort mal ein paar Stellplätze anzutesten und zu sehen, wie es sich auf einer Raststätte an der Autobahn A7 übernachtet.
Losgefahren bin ich daher erst gegen 20 Uhr und hab dann, schon in Bayern, auf dem Parkplaz einer Raststätte namens Riedener Wald gestoppt und dort ein paar Stunden genächtigt. In dem Fall war das Ganze einfach: Transporter passten auch auf PKW- Plätze und ich habe mich einfach zu den Kleintransportern dazugesellt, wie auch einige andere Leute, die mit dem Camper unterwegs waren. Ein Geheimtipp ist das aber nicht. Im Vergleich mit normalen Rastplätzen war es allerdings ziemlich ruhig dort. Nun denn, also Vorhänge zu und erstmal ein bisschen schlafen…
Das Frühstück gab es dann in der Raststätte und dann ging es weiter zum Erwin-Hymer- Museum, das noch einmal besichtigt werden sollte.
Wie beim letzten Mal auch, ist das Museum immer noch interessant; auch wenn man es schon mal gesehen hat. Man sollte aber wissen, dass ein Umbau des Museums geplant ist.
Weiter ging es dann am frühen Nachmittag mit der Stellplatzsuche. Es ist Saison; die Plätze sind daher meistens voll. Gesucht wurde das Übliche:
- Ausreichend großer Stellplatz.
- Fahrradtaugliche Entfernungen zum Einkaufen.
- Die Einkaufsmöglichkeiten müssen leicht ohne Navigationssystem erreichbar sein un nich weiter als etwa zwei Kilometer von Platz entfernt liegen.
- Entsorgungsmöglichkeit für Grau- und Schwarzwasser; beides kann auch mal voll werden.
- Waschhaus wenn möglich; aber ohne hohe Priorität.
- Auch in der Saison noch freie Plätze.
Was ich sagen kann, ist, dass das in Bad Waldsee zumindest aus meiner Sicht so nicht gegeben ist. Einen freien Platz habe ich aber gefunden, der aber keine Entsorgungsmöglichkeit für Grauwasser bietet und das Thema Einkaufsmöglichkeiten in der Form nicht erfüllt, ansonsten aber empfehlenswert und sauber ist. Das ist der Campingplatz Mattenhaus. Es gibt aber ein kleines Sanitärgebäude mit Duschen dort. Man sollte aber keine Angst vor Tieren haben: Ein paar Katzen laufen dort herum und es ist eigentlich ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Rinderhaltung. Man wird also beim Besuch zuerst von der immer neugierigen Milchkuhherde begrüßt und nicht von deren Besitzern.

Bilder aus dem Hymer- Museum habe ich keine. Das ist leider Privatgrund und es ist nicht erlaubt, einfach so Bilder zu machen und diese zu veröffentlichen.
Es hat sich in Bad Waldsee auch herauskristallisiert, dass ein Navigationssystem am Fahrrad sinnig ist. Man kann zumindest von dem von mir genutzten Stellplatz aus nicht einfach zweimal abbiegen und dann geradeaus fahren, um eine Einkaufsmöglichkeit zu finden. Das ist aber nicht nur in Bad Waldsee so; auch in Frankreich kommt man mit so einem Gerät einfacher ans Ziel, wenn man noch nie in der Gegend gewesen ist.
Genutztes Gerät: Fujis X-T5 mit dem gutel alten 2,8-4/18-55. Ein bisschen Nacharbeit mit Capture One.