Zum Inhalt springen

wutschels Blog

…über alles, was klickt

Primäres Menü
  • Stammtischmeinungen
    • Grundsätzliches
    • Warum die Kamera wichtig ist
    • Posing
    • Wie vorgehen?
    • Microstocks- Ein Weg zur Qualitätssicherung?
    • Literatur- und Ausstellungsempfehlungen
  • Große Bilder
    • Entscheidungshilfe
    • Die große Kamera – Objektive und Gundsätzliches
  • USA
    • USA mit Pentax 645D –>>
      • Die Anreise
      • Joshua Tree National Park
      • Grand Canyon
      • Reaktionen der Einheimischen
      • Yosemite
      • Point Lobos.
      • Bryce Canyon
      • Valley of Fire 2017
      • Ein bisschen Route 66
    • USA-2018
      • Joshua Tree National Park
      • Death Valley
        • Zabriskie Point
        • Artist’s Palette
        • Golden Canyon
        • Badwater
      • Neues aus Amerika
      • Die Eastern Sierra
        • Manzanar
        • June Lake
      • Point Lobos 2018
      • Yosemite
        • Yosemite 2018 der Erste.
        • Yosemite die Zweite.
    • Point Lobos die Erste
    • Joshua Tree
    • Wichtige Überlegungen
    • Valley of Fire
    • Point Lobos die Zweite
    • Sequoia National Forest und Kings Canyon
    • Stanislaus
    • Yosemite
  • Pentax 645
    • Die Pentax 645Z
    • Pentax 645D- Der Diesel unter den Mittelformatern
    • Diät die Erste: Das 1:5,6/150-300 zur Pentax 645z
    • Diät die Zweite: Das 4,5/33-55.
    • Die 645D und der Zweifach- Konverter- Test
    • Das 4/300
  • Fuji- Kameras
    • Fujis GFX 100S aus Zweiter Hand
    • Die X-H2s
    • Die X-T5
  • Mobiles Internet
    • SIm- Karten in Frankreich
  • Home
  • Impressum
  • Start
  • Das 2,8/180 aus Jena. Geht doch!
  • Allgemeines

Das 2,8/180 aus Jena. Geht doch!

lindloff 03/03/2026 4 Minuten gelesen
Versuchsaufbau. GFX, der fest montierte Adapter und das Zeis Jena 2,8/180. Hier auf dem im Text beschriebenen Togopod- Stativ. Aufgenommen mit einer Canon Eos 7D2 und einem Sigma EX 2,8/17-50

Wie es denn so ist; man muss an einigen Dingen dranbleiben. Das gilt so auch für mein hier liegendes Sonnar 2,8/180 für die Pentaconsix. Der erste Versuch scheiterte, aber man kann ja nochmal darüber nachdenken.

Es standen ein paar Optionen als Ursache zur Auswahl, die ausgzugrenzen waren:

  • Das Objektiv ist dejustiert und damit ein Fall für den Schrott.
  • Der Adapter ist wacklig.
  • Das Stativ taugt nicht für das Objektiv.

Das mit dem dejustierten Objektiv konte ich erst einmal ausschließen. Bei einem Testlauf mit der Blitzanlage wurden die Bilder annehmbar scharf.

Also blieb das Thema Vibrationen oder ungeplante Verstellung irgendwo am Stativ oder am Adapter. Der Adapter ist das von mir eigentlich sehr geschätze T/S- Modell von Kipon, das sich bisher gut bewährt hat. Trotzdem: Man kann sich ja mal was Günstiges schießen, diese Annahme  nachprüfen und dann einen neuen Anlauf nehmen. Das tat ich dann auch: Ich habe mir etwas Billiges aus Polen besorgt um zu sehen, ob es besser wird. Dann musste ich ein paar Tage warten und das Ding war hier. Dieser Adapter funktioniert nicht wie meine Hartblei- Adapter, sondern man kann das Objektiv nur mit ein paar Inbusschrauben fest ans Objektivbajonett montieren. Das mag etwas unglücklich erscheinen, aber so habe ich die Linse mit zwei statt drei Verbindungen an der Kamera angesetzt.

Baumgruppe bei Oedesse. GFX 100s mit Pentacon 2,8/180. 1/480stel Sek. bei Bl.11, ISO 400.

Dann haben wir noch mein Togopod- Stativ: Das soll stabil sein, ist es aber nicht mehr, sobald man etwas darauf befestigt, das mehr als zwei Kg wiegt, wie sich gezeigt hat. Es soll das stabilste Modell von denen sein; 25Kg Traglast werden da für den Kugelkopf beworben; 50 für das eigentliche Stativ. Also: Mit den X- Modellen von Fuji funktioniert es gut; mit den GFXen klappt das nur bei eher kurzen Brennweiten wirklich; mit dem 180er zeigten zwei von drei Aufnahmen irgendwelche undefinierten Bewegungsunschärfen, die sich nicht reproduzieren ließen. Nicht gut, das. Aber: Wenn es mal nicht vibriert, sind die Bilder scharf. Das Ergebnis der Bemühungen ist also: Zwei Problemquellen und Togopod Lukas = Tonne. Der Schaden ist allerdings gering; meines kam für ’nen Fuffi von der Resterampe. Die Preisempfehlung ist für das Gebotene allerdings horrend: 299,95 Euro stehen als Listenpreis bei denen auf der Website. Ich habe auch noch ein kleines Alustativ von denen, das interessanterweise ganz gute Arbeit leistet und mit mir schon bis in die USA gereist ist. Ich denke daher momentan, dass das Teil wohl ein Ausrutscher ist.

Crop aus der Baumgruppe. 100%- Größe.

Genug aufgeregt; Zeit für eine Beurteilung des 180ers: Die Bildqualität ist auch damit so gut wie bei den anderen Pentacon- Linsen und die 100MP meiner GFX 100s löst es, zumindest dem Augenschein nach, auch auf. Die Kontraste sind allerdings schwächer als bei den anderen Linsen aus dem Haus Zeiss Jena. Das mehrschichtvergütete 120er und das einfach vergütete 50er können das ein bisschen besser. Allerdings kann man da in der Nacharbeit ganz gut nachhelfen. Irgendwelche Verzeichnungen konnte ich auch nicht finden und daher meine Wertung: Einsatzfähig!

Fischteich bei Röhrse, hier in SW. GFX 100S mit Pentacon 2,8/180. 1/240stel Sek. bei Bl.11, ISO 400.

Man sollte das Objektiv allerdings mit der eingebauten Stativschelle benutzen; die Gewichtsverteilung auf dem Kugelkopf ist damit gleichmäßiger, was die Unterkonstruktion in sich stabiler macht. Mir ist das klar, aber manchen vielleicht nicht. Und: Ein Test mit meinem Rollei C6i in Carbon steht noch aus. Damit sollte es besser gehen als mit dem Togopod.

Baumgruppe bei Ankensen. 1/240stel Sek. bei Bl.11. Mit der GFX100 und dem Pentacon 2,8/180.

Bei dem Objektiv handelt es sich um ein sogenannte „Zebra“- Modell aus den späten 1960er Jahren. Das ist schon das neu gerechnete Sonnar. Das 180er Objektiv aus der allerersten Baureihe ist im Grunde noch die „Olympia Sonnar“- Konstruktion von 1936. Um 1965 wurde diese Konstruktion einer Neuberechnung unterzogen. Mehrschichtvergütet ist das Objektiv nicht; das gab es erst seit etwa Mitte der 1970er.

Zur Technik: Alle Bilder sind, bis auf das erste, mit einer Fujifilm GFX100S und dem Zeiss Jena Sonnar 2,8/180mm entstanden. Nacharbeit in Capture One.

Über den Autor

lindloff

Administrator

Alle Beiträge anzeigen

Beitragsnavigation

Zurück: Noch ein paar Testbildchen. Pentax SMC-A 645 3,5/35
Weiter: Endlich mal Licht!

Verwandte Geschichten

TSCF3715
  • Allgemeines

Einmal Bad Waldsee und zurück – Zweiter Renault-Test.

lindloff 13/07/2026 0
TSCF3674
  • Allgemeines

Reparatur des Masters und ein Testausflug

lindloff 11/06/2026 0
IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT
  • Allgemeines

Frankreichtour. Ein holpriger Start und ein jähes Ende.

lindloff 01/06/2026 0
Juli 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
« Juni    

Neueste Beiträge

  • Einmal Bad Waldsee und zurück – Zweiter Renault-Test.
  • Reparatur des Masters und ein Testausflug
  • Frankreichtour. Ein holpriger Start und ein jähes Ende.
  • LiFePo- Akkus an Nordellettronica
  • Kleine Überraschung aus Japan: Sigmas 2,8/10-18.
  • Apfelblüten und Pentacons 4/50
  • Mal wieder im Harz- Das Idyll im Tischlertal.
  • Endlich mal Licht!
  • Das 2,8/180 aus Jena. Geht doch!
  • Noch ein paar Testbildchen. Pentax SMC-A 645 3,5/35

Ältere Beiträge

Spezielle Themen

Urheberrecht © Alle Rechte vorbehalten. | MoreNews von AF themes.