{"id":59,"date":"2012-10-10T09:56:53","date_gmt":"2012-10-10T09:56:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.klicklack.de\/?p=59"},"modified":"2012-10-10T09:56:53","modified_gmt":"2012-10-10T09:56:53","slug":"sonntagsfotos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=59","title":{"rendered":"Sonntagsfotos&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Ein weiterer Ausflug mit der M9 bescherte mir ein paar neue Erkenntnisse, vor allem zu der Qualit\u00e4t der Kamera, sowohl was die Farbaufnahmen angeht als auch zu deren schwarzweissen Qualit\u00e4ten, die ebenso interessant sind. Mittlerweile stellt sich eine erste Faustregel heraus, die f\u00fcr mich so aussieht: 400-Iso- Look= als JPEG aufnehmen. Zudem wirken die Bilder wie alte Aufnahmen eines gewissen Edward Weston, was deren Grauwerte angeht. Das Rauschen dieser Dateien gleicht am ehesten dem Korn eines Tri-X, entwickelt in D76, allerdings muss man sich das Negativ nicht als Kleinbild vorstellen sondern eher als &#8222;Mittel- oder Grossformat&#8220;, weil das Ganze erst im gro\u00dfen Ma\u00dfstab wirklich sichtbar wird. Gemeint ist hier eine 100%ige Ansicht in Photoshop auf dem heimischen Rechner.<\/p>\n<p>Anders sind die hier eingestellten JPEGs, sie sind zuerst in Photoshop in Tiff- Dateien gewandelt und dann \u00fcber den Weg Verkleinerung\/Umwandlung in SW und dann Wandlung in IfanView(!) in JPEG zu dem geworden, was hier zu sehen ist. Wieder mal aus Peine und den \u00f6rtlichen S\u00fcmpfen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_61\" aria-describedby=\"caption-attachment-61\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011627.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-61\" title=\"L1011627\" src=\"https:\/\/blog.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011627.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"665\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011627.jpg 1000w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011627-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011627-451x300.jpg 451w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-61\" class=\"wp-caption-text\">Bl\u00e4tter. Sch\u00f6ner Bokehtest. Leica M9, 1972er Summicron 2\/35<\/figcaption><\/figure>\n<p>Hier kann man, wenn auch nur ansatzweise erkennen, dass das Bokeh eines Summicron aus der Zeit durchaus gut ist. Was scharf sein soll, ist scharf, alles andere l\u00e4uft sehr schnell in Unsch\u00e4rfe aus, die zudem noch relativ ruhig ist. Einige Canon- Optiken k\u00f6nnen das auch, aber man muss dann schon sehr suchen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_62\" aria-describedby=\"caption-attachment-62\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011651.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-62\" title=\"L1011651\" src=\"https:\/\/blog.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011651.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"665\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011651.jpg 1000w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011651-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011651-451x300.jpg 451w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-62\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Weg. Nomen ist Omen, das Motiv lag vor buchst\u00e4blich meinen F\u00fcssen. Sieht nur in Farbe gut aus. Blende offen, Zeitbei 1\/50stel.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie man an diesem farbigen Beispiel sehr sch\u00f6n erkennen kann, zeigt ein Summicron aus dieser Zeit(Es ist der Sechslinser) einen sehr starken Sch\u00e4rfeabfall zum Rand hin. Das macht es entweder ungeeignet f\u00fcr derartige Fotos oder man muss das in die Bildgestaltung mit einbeziehen, was in der Street-Photography oder bei Portraits durchaus Sinn machen d\u00fcrfte. Denkbar ist auch noch, ein Stativ zu nehmen und abzublenden(Hier war aber jemand wieder faul, das Stativ lag griffbereit im Auto&#8230;)<\/p>\n<figure id=\"attachment_63\" aria-describedby=\"caption-attachment-63\" style=\"width: 532px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011637.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-63\" title=\"L1011637\" src=\"https:\/\/blog.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011637.jpg\" alt=\"\" width=\"532\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011637.jpg 532w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/L1011637-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-63\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;Das w\u00e4re in Farbe nur monotones Gr\u00fcn gewesen. Ebenfalls Summicron, Blende 4, sollte 1\/60 Sek gewesen sein.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nummer drei ist ebenfalls ein nach dem oben beschriebenen Verfahren gewandeltes DNG. Hier sieht man auch schon das eingangs Erw\u00e4hnte: Die Grauwerte dieser Dateien sind insgesamt etwas weicher als bei den JPEGs, die die Kamera erzeugt und entsprechen eher denen japanischer Modell mit einer Tendenz zu einem gewissen T-Max- Look. Der ist, (in der Dunkelkammer und analog!) richtig entwickelt, wesentlich feink\u00f6rniger als beim Tri-X; allerdings sind auch die Grauwerte flacher. Richtig entwickelt lie\u00dfen sich auch Ende der 1980er Jahre mit diesem Film bereits Dynamikumf\u00e4nge von etwa 12 Blendenstufen sichtbar machen. Als sehr gut galten damals schon deren acht! Kodak scheint auch hier signifikanten Einfluss auf den Sensor und seine Qualit\u00e4ten gehabt zu haben&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein weiterer Ausflug mit der M9 bescherte mir ein paar neue Erkenntnisse, vor allem zu der Qualit\u00e4t der<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-59","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4469,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59\/revisions\/4469"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}