{"id":4615,"date":"2026-10-12T16:32:58","date_gmt":"2026-10-12T14:32:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=4615"},"modified":"2026-10-12T16:36:10","modified_gmt":"2026-10-12T14:36:10","slug":"routenplanung-mit-ki-hilfe-funktioniert-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=4615","title":{"rendered":"Routenplanung mit Ki-Hilfe. Funktioniert das?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_4623\" aria-describedby=\"caption-attachment-4623\" style=\"width: 1847px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Screenshot-2026-10-12-at-16-02-09-Peine-nach-Saint-Malo-Frankreich-Google-Maps.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4623 size-full\" src=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Screenshot-2026-10-12-at-16-02-09-Peine-nach-Saint-Malo-Frankreich-Google-Maps.png\" alt=\"\" width=\"1847\" height=\"1736\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Screenshot-2026-10-12-at-16-02-09-Peine-nach-Saint-Malo-Frankreich-Google-Maps.png 1847w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Screenshot-2026-10-12-at-16-02-09-Peine-nach-Saint-Malo-Frankreich-Google-Maps-300x282.png 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Screenshot-2026-10-12-at-16-02-09-Peine-nach-Saint-Malo-Frankreich-Google-Maps-1024x962.png 1024w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Screenshot-2026-10-12-at-16-02-09-Peine-nach-Saint-Malo-Frankreich-Google-Maps-768x722.png 768w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Screenshot-2026-10-12-at-16-02-09-Peine-nach-Saint-Malo-Frankreich-Google-Maps-1536x1444.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1847px) 100vw, 1847px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4623\" class=\"wp-caption-text\">Die Route von Peine nach Saint-Malo. Sscreenshot von Google Maps.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn man reist, kann man das auf mehrere Arten tun. Eine ist die Spontaneit\u00e4t, nach der man einfach ins Blaue hinein f\u00e4hrt und irgendwo \u00fcbernachtet und stehenbleibt, wenn es interessant ist. Das hat seine Vorteile, weil man so Dinge entdecken kann, die einem bei einer stringenteren Planung entgehen. Aber: Wenn man so reist, kann einem auch Interessantes entgehen und man &#8222;sucht sich einen Wolf&#8220;.<\/p>\n<p>Dann kann man das so tun, wie ich es in den USA gemacht habe: Man sucht sich die wichtigsten Punkte heraus, macht sich eine Liste davon und schaut, was davon abgearbeitet werden kann. In L\u00e4ndern wie den USA ist das eine geeignete L\u00f6sung, wenn man die H\u00f6hepunkte der Reise einfach nach und nach abarbeiten kann. Vor allem f\u00fcr den S\u00fcdwesten und die gesamte Westk\u00fcste der USA ist das eine gute L\u00f6sung, wenn man an diesen Orten auch fotografieren will.<\/p>\n<p>Oder man plant wirklich schlank und plant f\u00fcr jeden Platz einen Tag inklusive Fahrzeiten ein. Das w\u00e4re dann eine klassische Rundreise, wie sie die Reiseb\u00fcros verkaufen. F\u00fcr einen ersten Eindruck ist das vielleicht interessant, aber man hat nicht soviel Zeit wie bei der zweiten Version. Und aus meiner Sicht dort die schlechteste L\u00f6sung, wenn man auch Bilder machen will.<\/p>\n<p>Alle diese Routen wollen irgendwie geplant werden. Der M\u00f6glichkeiten gibt es da viele:<\/p>\n<ul>\n<li>Karte\/Atlas und D\u00f6rferliste.<\/li>\n<li>Einfach die Autobahn runterknattern.<\/li>\n<li>Ziel per GPS ansteuern.<\/li>\n<li>Google Maps.<\/li>\n<li>Und neuerdings und teilweise nutzbar, die KI.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die klassische Verson ist nat\u00fcrlich die mit der Karte. Das war noch bis in die fr\u00fchen 2000er Jahre die g\u00e4ngigste Variante. Aber: Wenn die Strecken l\u00e4nger wurden, wurde es auch die D\u00f6rferliste: Man musste jeden passierten Ort abhaken und konnte sich vor allem in L\u00e4ndern wie Frankreich und auf langen Strecken sehr schnell verzetteln, wenn man sich die Maut auf den Autobahnen ersparen wollte. F\u00fcr lange Strecken konnte man sich die Routen auch ausarbeiten lassen. Das hatte der ADAC damals als Service f\u00fcr seine Kunden im Angebot und es war kostenlos. Ich habe das in 1990 auch mal gemacht und f\u00fcr mich hat es funktioniert. F\u00fcr den Zielort brauchte man allerdings noch einen Stadtplan.<\/p>\n<p>Auch in der heutigen Zeit kann das noch Sinn machen, wenn man eine Vorstellung davon braucht, wie lang der Weg dorthin ist oder um sich auf die Tour einzustimmen.<\/p>\n<p>Die Autobahn runterknattern kann man auch, ist dann aber auf Hinweisschilder angewiesen. Man w\u00fcrde aber so einfach in Blaue hinein fahren und vieles \u00fcbersehen. Wenn ich\u00a0 allerdings einen Supermarkt zum Einkaufen suche, kann das auf einer vorgeplanten l\u00e4ngeren Strecke eine Option f\u00fcr die obligatorische Pause sein.<\/p>\n<p>Navigationsger\u00e4t: Wer hat das nicht? Aber: Wenn man die Gegend nicht grob kennt, kann es sein, dass das System einen zwar korrekt navigiert, man aber eine kleine Abzweigung \u00fcbersieht. Das kann zu Umwegen f\u00fchren. Auf der anderen Seite gibt es speziell f\u00fcr LKWs und Wohnmobile Ger\u00e4te, die man mit den Fahrzeugma\u00dfen f\u00fcttern kann. Das kann unangenehme Situationen wie zu niedrige Br\u00fccken vermeiden helfen.<\/p>\n<p>Maps: Wie GPS: Als Unterst\u00fctzung des GPS eignet es sich gut, weil man auch Satellitenbilder zur Verf\u00fcgung hat, die hilfreich sein k\u00f6nnen. Aber: Man kann bei Maps keine Fahrzeugma\u00dfe eingeben und das Programm kann den Nutzer \u00fcber Routen f\u00fchren, durch die das Fahrzeug einach nicht hindurchpasst. So ein Geschehnis hatte ich mal in Arles: Da gibt es eine Unterf\u00fchrung, die nur 1,95m hoch ist. Wer sein Wohnmobil in ein Cabrio verwandeln will, hat an so einer Stelle gute Chancen darauf&#8230; Das sollte man im Hinterkopf haben.<\/p>\n<p>KI: Das macht in erster Linie bei der Aufteilung in Etappen Sinn, wie sich gezeigt hat. Mit einem Wohnmobil kann man etwa 5-600 Km am Tag zur\u00fccklegen und sollte dann eine Pause einlegen. In meinem Fall ging es genau darum: Ich wollte in zwei Etappen von Peine nach Saint-Malo, also eine Zwischen\u00fcbernachtung einlegen.<\/p>\n<p>Genau diese Aufgabe habe ich dem System gestellt: Suche mit die k\u00fcrzeste Route heraus und einen Wohnmobilstellplatz auf halbem Weg zur \u00dcbernachtung. F\u00fcr den Compi aber nicht in ganzen S\u00e4tzen, sondern in Grunzlauten, also &#8222;Peine Saint-Malo Wohnmobilstellplatz auf halbem Weg. Mautfrei.&#8220; Statt ordentlicher S\u00e4tze.<\/p>\n<p>Funktioniert es denn nun wirklich, ist die Frage. Genaugenommen kann sich nicht auf eine einzige digitale Option zu 100 Prozent verlassen, wie man beim Thema Google Maps nachlesen kann. Aber: Kenne ich den Ort grob, ist Google Maps dank Sprachsteuerung wesentlich schneller zu h\u00e4ndeln.<\/p>\n<p>Den Stellplatz f\u00fcr die Pause hat die KI tats\u00e4chlich gefunden und damit hat das soweit auch funktioniert. Aber:<\/p>\n<ul>\n<li>Die ausgegebenen Antworten k\u00f6nnen auch inkorrekt sein. In meinem Fall ging es dabei um die \u00d6ffnungszeiten einiger Campingpl\u00e4tze. Viele schlie\u00dfen schon Mitte September und die KI wei\u00df das nicht.<\/li>\n<li>Gleiches gilt die informationen \u00fcber Einkaufsm\u00f6glichkeiten, Entsorgungsstationen und andere Dinge, die interessant sein k\u00f6nnten.<\/li>\n<li>Man muss also selbst kritisch nachpr\u00fcfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Ende l\u00e4uft es auf eine Mischung aller drei digitalen Wege hinaus. Die Kombination Maps\/Tomtom verwende ich schon seit meiner USA- Tour in 2015. Die KI erleichtert in meinem Fall eher die Etappenplanung im Hinblick auf \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten und ein paar Tipps f\u00fcr interessante Orte finden sich manchmal auch dort.<\/p>\n<p>Ich habe die KI zum ersten Mal eingesetzt. Und das f\u00fcr das, wozu sie gedacht ist, n\u00e4mlich als Hilfe bei Dingen, die sonst nur mit viel Zeitaufwand aufzufinden sind. Das galt an dieser Stelle vor allem f\u00fcr den Etappenstellplatz auf der zweit\u00e4gigen Anreise. Selbst denken muss man bis hierher also immer noch&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man reist, kann man das auf mehrere Arten tun. 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