{"id":4509,"date":"2026-06-01T16:08:15","date_gmt":"2026-06-01T14:08:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=4509"},"modified":"2026-06-01T16:41:48","modified_gmt":"2026-06-01T14:41:48","slug":"frankreichtour-ein-holpriger-start-und-ein-jaehes-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=4509","title":{"rendered":"Frankreichtour. Ein holpriger Start und ein j\u00e4hes Ende."},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_4530\" aria-describedby=\"caption-attachment-4530\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4530 size-full\" src=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-scaled.jpg 2560w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_20260514_135703056_HDR_PORTRAIT-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4530\" class=\"wp-caption-text\">Ein Teil des Corpus Delicti: Hier ist die Adblue-F\u00fcllstandswarnung mal nicht an&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie dem auch sei: Wenn es nach Frankreich geht, hat man als Nordlicht immer verschiedene Wege, dorthin zu kommen. Schon der Start gestaltete sich zeitlich schwierig: Das Geh\u00e4use meines Wohnmobils, ein Renault Master, hatte zwei Probleme, die sich bei der f\u00e4lligen Hauptuntersuchung zeigten: Einmal war das eine Achsmanschette(Wie kann sowas eigentlich schon nach 23000 Kilometern kaputtgehen?) und der NOX-Sensor der Abgasreinigung gab eine Fehlermeldung aus. So&#8217;n Mist, Zeitverz\u00f6gerung. Und Ostern nahte auch noch. Mit einem bisschen Suchen und einem Tip des Werkstattmeisters der Renault-Werkstatt vor Ort(Dort ging das nicht auf die Schnelle) bin ich dann zu einer freien Werkstatt gefahren, mit den Instruktionen des Renault- Meisters im Kopf, der mich darauf hinwies, dass es reichen w\u00fcrde, den Fehler in der Steuerung des Systems zur\u00fcckzusetzen. Die bei der HU gemessenen Abgaswerte waren in Ordnung(Eigentlich sogar richtig gut), bis auf die Fehlermeldung. Besagte Manschette an der Vorderachse musste halt gewechselt werden und wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich noch eine Inspektion d\u00fcrchf\u00fchren lassen. Die Zeitverz\u00f6gerung lag bei insgesamt zwei Wochen: Eine davon musste ich noch auf die freie Werkstatt warten und dann ging das schon mit dem Reiseverkehr zu Ostern los, den man besser abwartet, wenn man nicht stundenlang im Stau stehen will.<\/p>\n<p>Alerdings war das Problem mit dem NOx- Sensor damit nicht beseitigt. Die Fehlermeldung kam erneut und ich musste meinen Ausflug nach f\u00fcnf\u00a0 Tagen in Saint-Omer(Das liegt in der N\u00e4he von D\u00fcnkirchen) abbrechen: Das Risiko, dass das Fahrzeug ausf\u00e4llt, war mir zu hoch. Wieder zuhause, habe ich mir einen OBD-2- Leser und eine App f\u00fcr das Smartphone besorgt, mit deren Hilfe ich den Alarm zumindest zur\u00fccksetzen und aus dem System l\u00f6schen konnte. Einem Hinweis aus einem Forum folgend kann es auch sein, dass der Adblue- Tank einfach so voll ist, dass das Sensorsystem f\u00fcr den F\u00fcllstand nicht richtig funktioniert. Ein anderer Alarm verwies darauf, dass der volle Tank leer sein soll, was er nicht gewesen ist. Ich habe daher versuchsweise f\u00fcnf Liter aus dem Tank abgepumpt, um zu sehen, ob das Problem wieder auftritt: Wenn ja, kann die Einspritzd\u00fcse daf\u00fcr verdreckt sein oder der Sensor selbst ist defekt, woran ich momentan aber nicht glaube; die Abgaswerte waren bei der Nachpr\u00fcfung besser als bei der eigentlichen Hauptuntersuchung. Daher erschien mir das am plausibelsten. \u00dcbrigens hat das nicht funktioniert: Die Fehlermeldungen sind wieder aufgelaufen und daher muss das System auf Fehler untersucht werden. Ergo: Hier hat keiner der Befragten die eigentlich richtige Antwort gegeben, die etwa so aussehen sollte: &#8222;Wir m\u00fcssen erst nachsehen, was ist; aber meistens ist der NOX-Sensor defekt&#8220;. Alle andere klingt wie eine Spekulation auf den Verkauf von teuren Ersatzteilen auf Kosten des Kunden. Mehr dazu kommt sp\u00e4ter.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4542\" aria-describedby=\"caption-attachment-4542\" style=\"width: 2048px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/TSCF3651.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4542 size-full\" src=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/TSCF3651.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1365\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/TSCF3651.jpg 2048w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/TSCF3651-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/TSCF3651-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/TSCF3651-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/TSCF3651-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4542\" class=\"wp-caption-text\">Morbus Defectus in der Ganzansicht. Wenn das Problem gel\u00f6st ist, kommen mehr Infos dar\u00fcber.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Mal ein anderes Thema&#8230;<\/h2>\n<p>Das Problem mit den Staus hatte ich zuletzt im Herbst in Gent, Antwerpen und dann nochmal im Ruhrgebiet. Fahrzeit f\u00fcr rund 700 Km geschlagene 14 Stunden, davon allein sieben bis Antwerpen. Von meinem letzten \u00dcbernachtungsort namens Saint-Omer(Ich war schon das zweite Mal dort) waren das ganze 186km, die ich selbst mit meinem ersten Camper, einem alten Ford Nugget mit 85 PS, in knapp drei Stunden zur\u00fcckgelegt habe. Mit dem Renault geht das deutlich schneller und leiser, wenn denn die Stra\u00dfen auch mal frei sind. Pech gehabt, w\u00fcrde ich sagen. Nachts ist der Verkehr allerdings ruhig und man kommt gut voran.<\/p>\n<p>Kleine Anekdote: Wer in seinem Leben noch nicht genug Karlsquell getrunken hat, kann das bei Feinkost-Albrecht in Frankreich nachholen. Das dortige Karlsquell kommt allerdings aus der Brauerei in Saint-Omer und nicht wie weiland die hiesige Aldi- Version von der Brauerei Martens in Belgien.<\/p>\n<p>Was noch wichtig ist: In Antwerpen kann man ganz gut mit dem Camper \u00fcbernachten, was ich auch mal auf dem Weg in Richtung Normandie\/Bretagne getan habe. Auf einem Parkplatz au\u00dferhalb der Umweltzone \u00fcbrigens, der f\u00fcr Wohnmobile gemacht und geeignet ist. Man sollte dabei wissen, dass das in Belgien normalerweise nicht erlaubt ist. Aber: Von der Polizei wird das eher gro\u00dfz\u00fcgig ausgelegt; im parkenden Auto zu schlafen ist schlie\u00dflich auch nicht verboten. Man sollte aber nicht \u00fcbertreiben oder provozieren, mit einem Klo unterwegs sein und den J\u00e4gerzaun sch\u00f6n brav im Auto lassen.<\/p>\n<p>Dieses Mal bin ich wieder durch das Saarland und die Eifel \u00fcber Luxemburg gefahren, weil ich mir zum Start ein paar Gedenkst\u00e4tten zum Ersten Weltkrieg in Frankreich ansehen wollte.<\/p>\n<h2>Thema Mobilfunk.<\/h2>\n<p>Organisatorisch habe ich das Thema SIM-Karten auch noch einmal angefasst. Ein gut funktionierendes Mobilfunknetz ist nun einmal wichtig, wenn man bestimmte Dinge treiben will wie z.B. diesen Artikel zu schreiben oder einfach des Abends einen Film oder die Tagesschau anzusehen. In fr\u00fcheren Zeiten hatte ich f\u00fcr den Zweck der Information einen kleinen Kurzwellenempf\u00e4nger im Koffer. Die Deutsche Welle(So hie\u00df das mal) konnte man so weltweit empfangen. Heute ist das einfacher: App aufs Smartphone, Telefon per Bluetooth mit dem Radio verbunden und der hei\u00df und innig geliebte Heimatsender(Momentan sind das bei mir NDR Niedersachsen oder NDR2) dudelt \u00fcber die ganze Strecke vor sich hin, wenn man nicht gerade in einem Funkloch steckt. Als Test f\u00fcr Mobilfunknetze ist das zudem das geeignetste Verfahren: Keine Lalla, kein Internet&#8230; Dabei geht es vor allem darum, die Erreichbarkeit zu verbessern, wenn man irgendwo in einem Grenzbereich \u00fcbernachtet; einige Stellpl\u00e4tze in der Bretagne sind solche Orte, an denen die Billigangebote von Free und Reglo und das Roaming mit meiner deutschen SIM- Karte(O2) nicht gut funktioniert haben. Gigabytes bis zum Abwinken sind damit zwar nicht m\u00f6glich, ab1er um die 100GB bei 100MBit f\u00fcr knapp 20 Euro sind hinreichend, wie sich gezeigt hat. Zudem hat man ja noch die Gigabytes von der Stamm-SIM, die man m\u00f6glichst bevorzugt verbraucht. Die meinige ist in Deutschland &#8222;unlimited&#8220;; mittlerweile kann man aber auch mit einem O2-Vertrag rund 100GB\/Monat im Roaming verbrauchen, bis das Limit erreicht ist.<\/p>\n<p>Seine Schw\u00e4chen hat das Ganze auch: Man braucht ein zweites Telefon, wenn das neue Smartphone nur einen Kartenslot hat(in dem die eigentliche Karte steckt) und eine E-Sim-M\u00f6glichkeit bietet. Mein altes Telefon hat dagegen zwei Pl\u00e4tze f\u00fcr SIM- Karten und daher musste es zus\u00e4tzlich mit. Wichtig zu wissen ist auch, dass meine SIM von Congstar\/Penny Mobil stammte. Mit Vodafone sollte das aber \u00e4hnlich gut funktionieren. Deren Roamingpartner scheinen dieselben wie bei Congstar\/Telekom zu sein. Das zu testen, steht aber noch aus. Der Grund sollte klar sein (siehe oben).<\/p>\n<p>Auch hier: Mehr kommt sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie dem auch sei: Wenn es nach Frankreich geht, hat man als Nordlicht immer verschiedene Wege, dorthin zu<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4509","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4509"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4547,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4509\/revisions\/4547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}