{"id":3828,"date":"2024-10-17T01:08:19","date_gmt":"2024-10-17T00:08:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=3828"},"modified":"2025-04-19T23:49:14","modified_gmt":"2025-04-19T22:49:14","slug":"neues-geraet-fujis-x-h2s","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=3828","title":{"rendered":"Neues Ger\u00e4t- Fujis X-H2s"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3853\" aria-describedby=\"caption-attachment-3853\" style=\"width: 2500px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3853 size-full\" src=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932.jpg\" alt=\"\" width=\"2500\" height=\"1667\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932.jpg 2500w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/61A5932-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2500px) 100vw, 2500px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3853\" class=\"wp-caption-text\">Das ist die zweite Neue. Eine Fujifilm X-H2s mit einem 2,8-4\/18-55mm aus der ersten Serie.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir haben 2024. Meine Pro2 und die T2 habe ich Anno 2016 erworben. Ganz allm\u00e4hlich und nachdem die neuen Sensoren der Fujis nebst deren Autofokus einge Entwicklungsschritte durchlaufen haben, wurde die Zeit reif f\u00fcr einen Wechsel.<\/p>\n<p>Zudem habe ich damit begonnen, Videos zu drehen und diese bei Youtube einzustellen; mit zwar schwachen Ergebnissen, aber die Sache berappelt sich langsam.<\/p>\n<p>Nun wei\u00df man halt auch, dass die Videoleistung beider Kameras(T2 und Pro2) eher auf der schwachen Seite liegt. Die Bilder sebst werden durchaus gut bis kinotauglich, vor allem die aus der T2; aber der Ton hat eklante Schw\u00e4chen. Man muss also immer einen Recorder unter die Kamera setzen, und ein gutes Mikrofon f\u00fcr den O-Ton(Sprache) in den Recorder st\u00f6pseln und ein weiteres in Stereo f\u00fcr die Umgebung auf dem Ger\u00e4testapel. Synchronisieren kann man das in der Schnittsoftware, in meinem Fall Davinci Resolve. In meinem Fall handelt es sich um einen Tascam DR-60MKII. Der Recorder an sich ist erstaunlich gut, vor allem, wenn ich bedenke, dass das Ger\u00e4t preislich eher auf der g\u00fcnstigen Seite angesiedelt ist.<\/p>\n<p>Eine weitere Schw\u00e4che besteht darin, dass die T2 dazu neigt, hei\u00dfzulaufen: Die Kamera schaltet sich nach einiger Zeit aufgrund zu hoher Betriebstemperatur ab. Bisher habe ich dieses &#8222;Feature&#8220; bei der H2s noch nicht beobachten k\u00f6nnen; ich habe mir aber einen L\u00fcfter zum K\u00fchlen angeschafft, nur f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle. Es ist allerdings kein Original, sondern ein Fremdteil, das f\u00fcr den Start ausreichen soll.<\/p>\n<p>Dann sollte man auch wissen, dass es umst\u00e4ndlich ist, das Ganze aufzubauen und die Ger\u00e4tschaften miteinander zu verbinden. Das bedeutet zuerst einmal viel Kabelei mit USB- Strippen f\u00fcr die Stromversorgung und ein bisschen HDMI f\u00fcr den externen Recorder; in meinem Fall war das ein Blackmagic, mit dem man auch schon recht hochwertiges ProRes- Material erzeugen konnte. Hier mal die Liste mit dem Ger\u00e4t:<\/p>\n<ul>\n<li>Kamera(logisch!) mit Objektiv.<\/li>\n<li>Der Recorder, man will dann ja doch 10Bit- Material in 422er Farbabtastung.<\/li>\n<li>Zwei Mikrofone, ein Richtrohrmikrofon und ein Rode Videomic.<\/li>\n<li>Und dann noch einen separaten Tascam- Recorder f\u00fcr den Ton.<\/li>\n<li>Batterien und Akkus f\u00fcr det Janze.<\/li>\n<li>Und einige Strippen, um den Kram miteinander zu verbinden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das waren dann insgesamt inkl. Stromversorgung von Tonrecorder und Recording Monitor f\u00fcr die Bildaufzeichnung per Powerbank gef\u00fchlte 14-49 Steckverbindungen von und zu allen Ger\u00e4ten. Das aufzubauen ist nat\u00fcrlich aufwendig, vor allem, wenn man damit irgendwo drau\u00dfen unterwegs ist. Hinzu kommt dabei noch, dass man die Ger\u00e4te \u00fcbereinander auf dem Stativ zusammenschrauben muss, was die ganze Angelegenheit sehr kopflastig macht und damit die Einstellung des Stativkopfs erschwert. Immerhin war geplant, die Sachen auf einem kompakten Carbonstativ unterzubringen, weil so ein Gegenstand immer mit mir im Auto spazierenf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Die erste L\u00f6sung dieses speziellen Problems hie\u00df dabei Blackmagic; es ist eine Pocket 6K, die mit Canon- Objektiven verwendet werden kann und daher als geeignet erscheint. Zudem bietet diese Kamera einen APS-C- Sensor in 6K- Aufl\u00f6sung und die M\u00f6glichkeit, in ProRes 422 10Bit oder RAW aufzunehmen. Diese Kamera habe ich auch noch und sie wird mich auch noch eine Weile begleiten. Die Bildqualit\u00e4t der Blackmagic ist meines Erachtens schon sehr gut; f\u00fcr den selten auftretenden, aber \u00f6fter kritisierten Rolling Shutter- Effekt gibt es Workarounds und das Tonteil dieser Kamera ist auch in Ordnung. Immerhin bietet die Kamera schon mal einen Mini- XLR-Anschluss f\u00fcr ein Mikrofon. Das ist dann schon mal wesentlich einfacher zu h\u00e4ndeln und von daher schon mal recht gut. Es gibt, wie bei vielen Videokameras, nur ein Manko: Man kann nur Zweikanalton damit aufnehmen.<\/p>\n<p>Und dann kam, was kommen musste: Fujis X-H2s und die X-T5&#8230; Und dann gab es da einen Typen, der eine Webseite betreibt und den irgendwann dann doch die Kauflust \u00fcbermannt hat.<\/p>\n<p>Hier soll es nach der X-T5 um die H2s gehen, die ich wegen ihrer Schnelligkeit und vor allem der Videoqualit\u00e4t wegen gekauft habe. Etwas sp\u00e4ter hatte ich dann auch eine T5, die wiederum wegen ihres hochaufl\u00f6senden Sensors den Weg zu mir gefunden hat. Beide sind ziemlich neuwertige Gebrauchtk\u00e4ufe und deshalb auch bezahlbar.<\/p>\n<p>Die Kamera kann einiges:<\/p>\n<ul>\n<li>Video kann sie bis ProRes HQ 422 in 4K und 10 Bit. Mit einem externen Recorder von Blackmagic oder Atomos kann man auch das HDMI- Signal abgreifen und in RAW bis 6K aufzeichnen.<\/li>\n<li>Etliche Filmsimulationen.<\/li>\n<li>Einen sehr schnellen Autofokus.<\/li>\n<li>Einen CFExpress- und einen SD- Kartenschacht. Wenn man die Videoqualit\u00e4ten der Kamera ausreizen will, braucht man schnelles Material. Das bieten SD- Karten nach wie vor nicht: V90 ist so teuer wie C Fast 2.0 und mit Gl\u00fcck gerade noch ausreichend schnell, um damit 4K in hoher Qualit\u00e4t aufnehmen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Der Sensor der H2S ist so ein &#8222;Stacked&#8220;- Modell, das schneller ausgelesen werden kann. Zus\u00e4tzlich ist er ein bisschen lichtempfindlicher ist als der Sensor der T5, der ein klassischer Aufbau ist.<\/li>\n<li>Und: Der mechanische Verschluss der Kamera soll wie bei der T5 etwa 400.000 Ausl\u00f6sungen durchhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das sind eigentlich die wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr den Kauf. Alle anderen Features sind meiner Ansicht nach Detailverbesserungen, die meistens auch Sinn machen, aber ich will an dieser Stelle nicht soviel Aufhebens darum machen. Das ist Sache der Werbung.<\/p>\n<p>Was ist wirklich besser:<\/p>\n<ul>\n<li>Einige ProRes- Videos habe ich bereits damit aufgenommen. Eigentlich alle in 1080p\/25 im HQ- Modus. Die Qulit\u00e4t ist gut. Man sollte aber im FLog- Modus aufnehmen, weil man so an bessere Aufnahmen kommt, die man nacharbeiten kann.<\/li>\n<li>Der Autofokus ist um einiges schneller als der der T2 oder Pro2.<\/li>\n<li>Das Tonteil ist brauchbar. Wenn man nur mit einer Funkstrecke arbeitet oder nur eines der typischen Aufsatzmikrofone wie einem Rode Videomic benutzt und mit Zweikanlton auskommen kann, braucht man keinen externen Recorder und einen XLR- Adapter auch nicht.<\/li>\n<li>Immerhin gibt es mittlerweile eienen passenden XLR- Adapter daf\u00fcr und ich werde mir auch noch einen beschaffen. Das Ding kommt von Tascam. Wenn man damit arbeitet, kann man den Klinkeneingang der Kamera zus\u00e4tzlich nutzen und hat so vier Tonkan\u00e4le zu Verf\u00fcgung; z.B. zwei f\u00fcr die Sprache und zwei weitere f\u00fcr die Umgebung.<\/li>\n<li>Die Bildqualit\u00e4t brauchen wir hier nicht zu diskutieren. Man tr\u00e4gt auch keine Eulen nach Athen&#8230;<\/li>\n<li>Dank der CFExpress- Karte ist die Kamera auch wirklich schnell und ausdauernd: JPEGs kann man am St\u00fcck 285mal schie\u00dfen und bei den RAWs gehen unkomprimiert immer noch 140 Bilder, bis die Kamera eine Pause braucht. Die Zahlen sind f\u00fcr den elektronischen Verschluss bei 40 Bildern\/Sek. Stellt man die Kamera allerdings auf 10 Bilder\/Sek ein, passen \u00fcber 1000 Bildchen in die Zwischenablage der Kamera&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie man oben sehr sch\u00f6n lesen kann, kann die Kamera auch richtig schnell, wenn man es ihr abverlangt. Fraglich ist allerdings, ob die Objektive das auch 100%ig nachfokussieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Interessant ist auch der Autofokus, den ich auch mal mit einem Video im Nahbereich getestet habe. Wenn man n\u00e4her als gesch\u00e4tzte zwei Meter ans Motiv herangeht, kann das auch schon mal pumpen. Bei Bewegtbildern kann das ein Problem werden, aber wenn man filmt, sollte man ohnehin manuell fokussieren und kann damit das Problem einfach \u00fcber die Sch\u00e4rfentiefe des Motivs l\u00f6sen. Es sei denn, dass man das aus irgendeinem Grund nicht tun muss, z.B. wenn die Objekte statisch sind. Das ist allerdings eine Sache, die noch nicht ganz ausgelotet ist.<\/p>\n<p>Nebenbei bemerkt: Das Bildformat der Videos geht wie bei der Blackmagic auch in Super 35. Es ist ein DX-Sensor, der etwas breiter als ein APS-C- Modell ist.<\/p>\n<h1>Was kann ich sonst noch sagen?<\/h1>\n<p>Die Stromversorgung l\u00e4sst sich, wie bisher auch, mit Billigakkus sicherstellen, wenn man bereit ist, damit zu experimentieren. Ich habe mir einen USB-Lader im Kit mit zwei Akkus von K&amp;F Concept besorgt und bin mal gespannt, wie lange diese Akkus durchhalten werden. Die NP-T125er f\u00fcr die GFX 50R musste ich bisher einmal auswechseln; bis auf das Original, das immer noch seinen Dienst versieht. Nach meinen Erfahrungen ist es ziemlich egal, von wem der USB-Lader stammt, Bisher hatte ich an der Stelle keinerlei Ausf\u00e4lle. Vom eher teuren Nitecore bis zum Billigger\u00e4t f\u00fcr &#8217;nen Zehner hat bisher alles funktioniert. Meine Erfahrungen kann man hier durchaus als langfristig ansehen. Ich arbeite seit knapp zehn Jahren so.<\/p>\n<p>Das Capture One f\u00fcr die Bildbearbeitung musste ich nach f\u00fcnf Jahren Nutzung doch mal upgraden, weil die alte Version nicht mehr mit den neuen Kameras kompatibel ist. Auf der anderen Seite habe ich f\u00fcr die Fujifilm- Version auch nur 130 Euronen ausgegeben. Bei Adobe ist das schon fast der regul\u00e4re Preis f\u00fcr ein Jahresabo, auch wenn bei denen viel Software mitkommt, die man f\u00fcr meine Zwecke nicht braucht: Zur Bildbearbeitung reicht mir C1 und f\u00fcr den Videoschnitt kam mit der Blackmagic das gute DaVinci, das in seinem Funktionsumfang dem Premiere Pro \u00e4hnlich sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Das soweit zu diesem Thema. Das Bild oben ist aus einer Canon EOS 7D MKII und wurde im guten alten Lightroom 6 nachgearbeitet. Eine reine Bequemlichkeitsl\u00f6sung, weil das Bild nur der Dokumentation dient.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben 2024. Meine Pro2 und die T2 habe ich Anno 2016 erworben. Ganz allm\u00e4hlich und nachdem die<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3828","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3828"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4027,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3828\/revisions\/4027"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klicklack.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}