{"id":3687,"date":"2022-11-26T23:38:27","date_gmt":"2022-11-26T22:38:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=3687"},"modified":"2023-04-02T21:00:48","modified_gmt":"2023-04-02T20:00:48","slug":"erster-testurlaub-mit-dem-nugget","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=3687","title":{"rendered":"Erster Testurlaub mit dem Nugget"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3700\" aria-describedby=\"caption-attachment-3700\" style=\"width: 2000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3700\" src=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1500\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447.jpg 2000w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/GSCF1447-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3700\" class=\"wp-caption-text\">Bergmassiv in Samnaun. GFX 50R mit 4\/32-64.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Fahrzeug ist startklar, dachte ich. Zumindest in technischer Hinsicht. Also wurde es Zeit, sich mal f\u00fcr zwei Wochen auf die Bahn zu begeben und das Auto ausgiebiger zu testen.<\/p>\n<p><strong>Gemacht sind bis hierher:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Das Fahrzeug hat jetzt insgesamt 8 QC3- f\u00e4hige USB- Steckdosen: Zwei im Fahrerhaus und sechs weitere zum Laden von Kleinger\u00e4t wie Kameraakkus im Heck \u00fcber der K\u00fcchenarbeitsplatte.<\/li>\n<li>Zwei klassische Ger\u00e4testeckdosen sind geblieben. Eine f\u00fcr einen Laptop und eine zweite f\u00fcr die K\u00fchlbox.<\/li>\n<li>Der Anlasser wurde gegen ein besseres Modell getauscht. Der Alte hatte nur 2 KW Leistung und drehte den Motor nicht hoch genug, um ausreichend Kompressionsenergie f\u00fcr einen z\u00fcgigen Start zu erzeugen.<\/li>\n<li>Das Flammstartsystem ist so umgebaut, dass man es auch manuell starten kann.<\/li>\n<li>Die Schr\u00e4nke im Heck wurden durch ein Regalsystem ersetzt, in das man Euroboxen stellen kann.<\/li>\n<li>Die Standheizung habe ich gegen ein chinesisches Modell mit 3KW Leistung ausgetauscht.<\/li>\n<li>Das orignale 10A- Westfalia- Ladeger\u00e4t habe ich gegen eines mit 20A Leistung ausgetauscht, das man auch per Bluetooth kontrollieren kann.<\/li>\n<li>Und die propriet\u00e4re Westfalia- Steuerung ist aus dem Armaturenbrett verschwunden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Was war nicht gut?<\/strong><\/p>\n<p>Das war nicht viel.<\/p>\n<ul>\n<li>Die K\u00fchlbox braucht doch einen festen Stromanschluss, weil die Ger\u00e4testeckdosen die Stecker nicht immer sicher halten.<\/li>\n<li>Ich habe die Standheizung an das vorhandene Abgassystem angeschlossen. Die Rohrquerschnitte, die verbaut wurden, waren auch f\u00fcr die alte Ebersp\u00e4cher mit 3,5KW schon zu klein. Bei mir hatte sich das wieder zugesetzt, bis mein neuer Ofen abgesoffen war. Das konnte ich allerdings unterwegs durch Einnebeln des Landkreises Landsberg richten: Ich musste das System freibrennen und das geht nicht ohne Qualm. Man hat ja Werkzeug. Danach funktionierte die Anlage problemlos.<\/li>\n<li>Und: Meiner Meinung nach ist das Fahrzeug zu klein, um darin zu wohnen. Als Urlaubskiste f\u00fcr eine oder zwei Personen eignet es sich allerdings gut.<\/li>\n<li>Auf dem R\u00fcckweg stellte ich fest, dass die Windschutzscheibe lose war.<\/li>\n<li>Die Navigation mit Google Maps erwies sich in Frankreich als problematisch. Das Programm hat sich im Durchschnitt mindestens einmal pro etwa 150 Km verrechnet. Hier werde ich wieder auf ein separates System umsteigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Auf der Habenseite:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Keine weitere Panne. Das was ich eingebaut hatte, hat funktioniert.<\/li>\n<li>Das Fahrzeug ist klein und daher wendig. Der Nachteil steht oben.<\/li>\n<li>Meine gut 200AH Batteriekapazit\u00e4t reichen bei mir f\u00fcr etwa drei Tage bei k\u00fchlem Herbstwetter. Mein Tagesverbrauch lag bei etwa 40 AH pro Tag. Man kann also durchaus eine Nacht frei stehen, wenn es nicht anders geht.<\/li>\n<li>Unter der R\u00fccksitzbank lassen sich zwei Rucks\u00e4cke mit IATA- Handgep\u00e4ckma\u00df problemlos verstauen. Man kann so je nach Wetterlage Kleidung f\u00fcr etwa acht bis zehn Tage mitnehmen, wenn man allein reist.<\/li>\n<li>Der Durchschnittsverbrauch des Fahrzeugs pendelte sich bei 7l\/100 Km ein, inklusive Standheizungsbetrieb. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, dass man das Gaspedal nicht bis zum Bodenblech durchtritt und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einh\u00e4lt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wo es hinging:<\/strong><\/p>\n<p>Ich hatte zuerst Portugal auf dem Programm. Allerdings wurden p\u00fcnktlich zum Start meiner Reise die Raffinerien in Frankreich bestreikt. Zwei Wochen ging nichts in der Richtung, weil Treibstoff dort zu teurer Mangelware wurde.<\/p>\n<p>Also fiel eine andere Entscheidung, die aber zu langen Fahrten f\u00fchrte. Es ging f\u00fcr ein paar Tage in die Alpen. Mit einem Umweg \u00fcber Luxemburg, um Steichens &#8222;Family of Man&#8220; in Clervaux zu besichtigen. Besichtigt habe ich die Seiser Alm und Berchtesgaden. Die Berge selbst waren allerdings trotz warmen Wetters wolkenverhangen. Ich habe keine guten Bilder machen k\u00f6nnen, bei denen die Felsen zumindest noch sichtbar waren. Dann war ich noch in Samnaun, um die H\u00f6hentauglichkeit der Heizung zu testen, was wahrscheinlich ein Erfolg geworden w\u00e4re, wenn das Abgasproblem der Standheizung nicht gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Danach war ich im Raum Landsberg unterwegs. Einen Blick auf den Ammersee werfen und nach Wels zum Caravansalon fahren. Eine Besichtigung des Hymer- Museums war auch noch drin und die Standheizung habe ich dort auch wieder startklar bekommen. Zudem: Fast t\u00e4glicher Campingplatzwechsel, um verschiedene Pl\u00e4tze anzutesten und mir ein realistisches Bild machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Von dort aus, nach dem Raffineriestreik, bin ich dann \u00fcber Freiburg nach Frankreich gefahren und habe gew\u00fcrfelt: Das Wetter war im ganzen Land sch\u00f6n und daher konnte ich die Richtung w\u00e4hlen. Im S\u00fcden war ich bisher dreimal und im Norden noch nie. Also Norden und hier Bretagne und die Normandie.<\/p>\n<p>In der Normandie ist bekanntlich Weltgeschichte geschrieben worden. Entsprechend viele Museen gibt es dort zum Thema &#8222;Invasion der Allierten 1944&#8220;. Zwei davon habe ich mir angesehen. Einmal das bei Ouistreham \u00fcber die Pegasusbr\u00fccke und ein anderes, das &#8222;Utah Beach Landing Museum&#8220; bei Sainte-Marie-Du-Mont.<\/p>\n<p>Interessant war das alles und f\u00fcr mich beendete das meine eigenen Nachforschungen in diesem Teil der Geschichte, der zu unser aller Gl\u00fcck ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr die damaligen Alliierten wurde. Das Gegenteil mag ich mir gar nicht ausdenken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fahrzeug ist startklar, dachte ich. Zumindest in technischer Hinsicht. 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