{"id":3657,"date":"2023-01-14T15:45:07","date_gmt":"2023-01-14T14:45:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=3657"},"modified":"2025-09-08T21:44:28","modified_gmt":"2025-09-08T19:44:28","slug":"campen-und-fotografie-geht-das-teil-zwei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=3657","title":{"rendered":"Campen und Fotografie &#8211; geht das? &#8211; Teil zwei"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3705\" aria-describedby=\"caption-attachment-3705\" style=\"width: 2000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3705\" src=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1500\" srcset=\"https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684.jpg 2000w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.klicklack.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/GSCF1684-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3705\" class=\"wp-caption-text\">Saint-Malo, Strand an der Stadtmauer.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie dem auch sei. Der Westfalia- Camper ist da und mit der Zeit lernt man auch zu \u00fcberblicken, was propriet\u00e4r ist und damit verschwinden kann. Den Grund nannte ich ja schon: Die Kosten. Das Auto ist momentan rund 22 Jahre alt und dann schafft man sich auch keine Originalteile f\u00fcr viel Geld mehr an. Zudem ist das eingebaute Zeug auch nicht mehr Stand der Technik und leicht und relativ kosteng\u00fcnstig mit Standardteilen ersetzbar. Die Voraussetzungen daf\u00fcr sind Ideen, technisches Verst\u00e4ndnis und etwas handwerkliches Talent, auf das man notfalls beim Bau eines Prototypen auch noch verzichten kann: Es muss noch nicht sch\u00f6n sein, sondern zuerst einmal seinen Dienst tun.<\/p>\n<p>Im Pflichtenheft f\u00fcr dieses Fahrzeug steht daher das hier, das von dem f\u00fcr einen USA- tauglichen Camper deutlich abweicht und in erster Linie k\u00fcrzer ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Stauraum: Im Nugget gibt es irgendwie keinen Platz f\u00fcr Campingm\u00f6bel. Wenn man aber das Bett unter dem Dach daf\u00fcr nutzt und ein paar Gewichtsbeschr\u00e4nkungen beachtet, kann man dort zumindest zwei Klappst\u00fchle und einen Campingtisch unterbringen. Man hat das dann nicht im Fahrzeug herumliegen. Geschlafen wird unten, was f\u00fcr eine Einzelperson kein Problem ist.<\/li>\n<li>Steckdosen: Die K\u00fchlbox kann man entweder direkt an die Sicherungkiste anklemmen oder mit einer Steckdose betreiben. Nimmt man eine Steckdose, sind Box und Kabel leicht auszubauen. Also Steckdose und 12V. Eine zweite dient als Reserve, damit der Laptop des Nachtens auch auf der K\u00fcchenablage nachgeladen werden kann. In meinem Fall geht das mit dem Laptop so, weil der schon per USB-C nachgeladen werden kann.<\/li>\n<li>USB- Anschl\u00fcsse: Ich habe vier QC3- f\u00e4hige Anschl\u00fcsse vorgesehen, die nach Erfahrungen aus mehreren Reisen ausreichend sind.<\/li>\n<li>Batterien laden: Das eingebaute Westfalia- Ladeger\u00e4t liefert nur 10 Ampere Strom. 20 m\u00fcssen her, damit man die Versorgungsbatterien in angemessener Zeit aufladen kann.<\/li>\n<li>Ein Platz f\u00fcr ein Notfallklosett muss her. Der originale alte Nugget bietet das nicht.<\/li>\n<li>Eine passende Staul\u00f6sung besteht aus 30x40cm- Euroboxen unterschiedlicher H\u00f6he. Das kann man sich mit einigen Metern Dachlatten und etwas Sperrholz schnell selbst bauen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Ist- Zustand des Innenausbaus meinem Fahrzeug:<\/p>\n<ul>\n<li>Es gibt irgendwie keinen Wassertank im Auto. Ein Abwassertank ist aber vorhanden und intakt.<\/li>\n<li>Es hat mal einen Wasserschaden gegeben, was man an den orignalen M\u00f6beln auch erkennen konnte.<\/li>\n<li>Dann haben wir das aus meiner Sicht schlechte Staukonzept des Fahrzeugs.<\/li>\n<li>Die Elektrik ist ab Werk nur sehr schwer zu erreichen: F\u00fcr Arbeiten an der Elektrik, die \u00fcber den Tausch einer Sicherung hinausgehen, muss man in der Praxis die M\u00f6bel ganz ausbauen.<\/li>\n<li>Durch die vorgesehenen Einbaupl\u00e4tze und deren Abdeckungen f\u00fcr K\u00fchlbox und Herd ist die Arbeitsplatte der K\u00fcche praktisch nicht benutzbar.<\/li>\n<li>Der hintere Teil der umklappbaren Sitzbank wird nur von zwei ungesicherten Bolzen gehalten. Diese Bolzen l\u00f6sen sich und neigen dann dazu, die Bank nicht\u00a0 mehr zu halten. Das Resultat sind genervte Nachbarn auf dem Platz&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Die erste Testtour<\/h1>\n<p>&#8230;war ein Reinfall. Einige der Macken hatte ich noch nicht entdeckt. Und es galt herauszufinden, was gebraucht wird und, vor allem, was nicht gebraucht wird.<\/p>\n<p>In meinem Fall waren zwei Probleme: Das erste war das mit der R\u00fcckbank, das repariert wurde und das zweite Problem war der Wasserbeh\u00e4lter. Die geplanten 20 Liter in einem Kanister mit Auslaufhahn waren nicht praktikabel. Aber um einige Dinge hrauszufinden, war das in Ordnung. Getestet habe ich das in Lauenburg auf dem Stellplatz in der dortigen Marina.<\/p>\n<h1>\u00c4nderungen<\/h1>\n<p>Gedacht und getan. Die hinteren Schr\u00e4nke habe ich herausgerissen und durch ein Lattengestell ersetzt, in das ich ein paar Euroboxen verstaut habe. Es handelt sich um 30\/40er Standardteile, insgesamt sind das drei mit 23cm H\u00f6he und zwei weitere, die 12cm hoch sind. Man glaubt es nicht, aber das reicht in der Tat aus, um alle n\u00f6tigen Utensilien unterzubringen.<\/p>\n<p>Das Waschbecken ist aus Edelstahl und thront nun auf der Arbeitsplatte, weil sich das so anbot. Als Tank dient ein schlichter 20l- Kanister mit einem Deckel, der so gro\u00df ist, dass eine kleine Tauchpumpe hineinpasst. Eine einfache Bef\u00fcllung besteht aus einem Stechhahn und einem kurzen St\u00fcck Wasserschlauch. Die Pumpe kann separat abgeschaltet werden, damit man die Wasserleitung einfach entleeren kann, indem man den Wasserhahn \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Der Kocher ist ein einfaches Kartuschenmodell, das man \u00fcberall im Campingbedarf erwerben kann. Die n\u00f6tigen Kartuschen kann man sich in diversen Restpostenm\u00e4rkten f\u00fcr wenig Geld beschaffen.<\/p>\n<p>Das Stromsystem habe ich entsprechend umgebaut, d.h. ich habe meine USB- und 12V- Steckdosen nachger\u00fcstet.<\/p>\n<p>Was noch fehlt, ist die Standheizung.<\/p>\n<h1>Testlauf zwei<\/h1>\n<p>&#8230;fand in Bremerhaven statt. Der schiefe Leuchtturm machte mich neugierig und einen Stellplatz gab es auch in der N\u00e4he. Es musste zudem noch herausgefunden werden, wieviel Diesel das Auto auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten um 100 Km\/h verbraucht.<\/p>\n<p>Das Fazit ist, dass mir noch genau ein USB- Anschluss fehlt, den ich mit einem Mehrfachstecker kompensiert habe und nachr\u00fcsten werde und dass ich im Fahrerhaus ebenfalls zwei USB- Steckpl\u00e4tze brauche.<\/p>\n<p>Aber: Nichts mehr, das wirklich nervt und vor allem: Die R\u00fcckbank hat funktioniert.<\/p>\n<p>Das Wichtigste ist eigentlich die Antwort auf die im Titel gestellte Frage: Nat\u00fcrlich geht das. Am besten ist es aber, das Fahrzeug &#8222;fotof\u00e4hig&#8220; aufzur\u00fcsten, also gen\u00fcgend USB- Anschl\u00fcsse vorzusehen, damit man die Kameraakkus und die des Laptops immer sch\u00f6n nachladen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie dem auch sei. 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