{"id":1285,"date":"2014-05-10T18:23:49","date_gmt":"2014-05-10T17:23:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.klicklack.de\/?p=1285"},"modified":"2018-09-27T01:57:10","modified_gmt":"2018-09-27T00:57:10","slug":"das-fuji-xf-561-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klicklack.de\/?p=1285","title":{"rendered":"Vergleichsbilder Fuji XF 56\/1.2 vs. 23\/1.4"},"content":{"rendered":"<p>Seit etwa zwei Monaten ist es nun im Markt, das 1:1.2\/56 von Fuji. Irgendwann habe ich es mal gesagt und nun auch getan: Ich habe eines gekauft und jetzt mal angetestet. Dieses Mal war es die Teufelsmauer im Harz bei Weddersleben, die als Motiv herzuhalten hatte.<\/p>\n<p>Erstanden habe ich es dieses Mal bei einem H\u00e4ndler in Hannover zum \u00fcblichen Preis. Ansonsten gilt das, was bei Fuji immer ist: Angek\u00fcndigt wurde es im Januar. Verf\u00fcgbarkeit im Februar. In Wirklichkeit war es erst ab Mitte M\u00e4rz in den ersten L\u00e4den. Aber immerhin hat man nun endlich nach immerhin knapp 18 Monaten Wartezeit ein leichtes und sehr lichtstarkes Teleobjektiv auf dem Markt, das wirklich gut ist, das sollte man dazu sagen.<\/p>\n<p>Hier noch mal die Technischen Daten f\u00fcr den ersten Eindruck:<\/p>\n<ul>\n<li>Brennweite 56mm.<\/li>\n<li>Blenden: 1,2 bis 16.<\/li>\n<li>11 Linsen in 8 Gruppen.<\/li>\n<li>Fokusbereich 0,7m bis Unendlich, in Makroeinstellung 0,7-3m.<\/li>\n<li>Die Blende rastet in Drittelstufen, au\u00dfer von Offenblende nach Blende 1,4.<\/li>\n<li>Ma\u00dfe: 73,2mm Durchmesser, L\u00e4nge 69,7mm.<\/li>\n<li>Gewicht 405 Gramm.<\/li>\n<li>Filtergewinde 62mm.<\/li>\n<li>Preis genau 999 Euro.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zuerst einmal zum Erscheinungsbild: Das Objektiv wirkt an der X-Pro ziemlich gro\u00df, aber in der Hand nicht als zu schwer. Die Verarbeitungsqualit\u00e4t ist insgesamt die, die ich bisher bei Fuji bisher auch vorgefunden habe: Sehr gut, aber nicht perfekt. Allerdings ist das Fuji auch ein ganzes St\u00fcck billiger zu haben als die Konkurrenten aus dem Kleinbildbereich. Hier etwas zum zum Vergleich. Ich gehe hier mal von \u00c4quivalenten im Bereich von 85-90mm aus.<\/p>\n<ul>\n<li>Canon 1,2\/85 L, billigstes Angebot 1899\u20ac.<\/li>\n<li>Leica Apo-Summicron 90\/2: 3300\u20ac.<\/li>\n<li>Nikon 1,4\/85: 1299\u20ac.<\/li>\n<li>Fujifilm XF 1.2\/56: 999\u20ac.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer der billigste Anbieter ist, ist damit klar: Das ist eindeutig Fuji. Allerdings sollte man das nicht direkt vergleichen. Wer freistellen will, ist mit der Kleinbildversion noch etwas flexibler, allerdings sollte das Bild etwa so aussehen, wie es bei den anderen bei Blende 2.0 aussieht. Und das ist schon recht viel Freistellung.<\/p>\n<p>Alles hat seine Vorz\u00fcge und nichts ist perfekt: Ich vermisse an diesem Objektiv vor allem die eigentlich gut gel\u00f6ste manuelle Fokussierung der lichtstarken Weitwinkel, hier des XF 2.8\/14 und des XF 1.4\/23. Bei denen kann man den Fokussierring zur\u00fcckziehen und dann die Entfernung manuell einstellen. Zudem rastet der Blendenring gef\u00fchlt nicht so pr\u00e4zise wie bei den anderen Festbrennweiten. Strenggenommen ist die Art der Rastung f\u00fcr mich gerade noch zu akzeptieren. Das soweit zu den Kritikpunkten. Der Rest der Bedienung, \u00fcber die man nicht allzuviele Worte machen kann, ist zufriedenstellend. Das Objektiv liegt mit der X-Pro1 angenehm und ausgewogen in meinen Maurerh\u00e4nden.<\/p>\n<p>Auf der Habenseite seht allerdings noch etwas anderes: Ich habe das gute St\u00fcck erstmals in den Harz ausgef\u00fchrt, um es auszuprobieren. Und was soll ich sagen: Mit der gebotenten Bildqaulit\u00e4t kann man zumindest bei Blenden von etwa 8-11 schon sehr zufrieden sein. Insoweit schon mal ein Lob an die Fujianer.<\/p>\n<h2>Harzausflug<\/h2>\n<p>Eigentlich als Motivsuche f\u00fcr einen Wettbewerb gedacht, war ich wie oben geschrieben, im Harz unterwegs, um das neue St\u00fcck nebst dem 14er und dem 23er mal ein bisschen auszuf\u00fchren und anzutesten, um zu sehen, wie sie sich an der Kamera machen.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, erweist sich das Handling in der Tat als angenehm, wenn man auf den manuellen Fokus verzichtet. Das Tempo des AF ist bei Einzelbildern mit definiertem Messfeld akzeptabel. Wer Schnelleres will, ist mit der X-Pro1 ohnehin nicht so gut bedient wie mit einer DSLR. Das ist aber der Preis der Kompaktheit, denn wie wir ja wissen, geht Bewegung in schlechtem Licht auch damit, wenn man einige Kleinigkeiten beachtet. Bisher habe ich das allerdings nur im Wohnzimmer getestet.<\/p>\n<p>Wie man schon nachlesen kann und wie ich es auch erw\u00e4hnte: Hier haben zwei Objektive ihre Premiere im Einsatz bei mir gehabt: Das XF 23 und das XF 56. Es ging nicht nur darum, beide anzutesten, sondern auch darum, herauszufinden, ob sich in der Praxis Qualit\u00e4tsunterschiede zeigen. Zumindest f\u00fcr diese zwei Objektive kann ich das nicht behaupten. Allerdings muss man dazu sagen, dass sie bei den vorhandenen\u00a0 Lichtverh\u00e4ltnisse in einem optimalen Blendenbereich eingesetzt wurden, was das Maximum ihrer Abbildungsleistung angeht. Insoweit sind die Resultate eindeuting nicht sehr aussagef\u00e4hig, was das Verhalten bei den wesentlich interessanteren Extremsituationen, vor allem bei schlechtem oder sehr kontrastreichem Licht, angeht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit etwa zwei Monaten ist es nun im Markt, das 1:1.2\/56 von Fuji. 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